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Katzen, Katzen, Katzen – Kastration: ja oder nein?

Jahr für Jahr finden unzählige kleine Katzen keine geeignete Beheimatung oder liebevolle Aufnahme in einer Familie: sie werden ausgesetzt, verjagt, sie verwahrlosen oder verwildern, landen im Versuchstierhandel oder, wenn sie Glück haben, wenigstens in einem Tierheim mit der Hoffnung auf eine gute Vermittlung.

Auch unser Tierheim wird nahezu täglich mit dem zu hohen Katzenbestand, entstanden durch ungebremste und ungeplante Vermehrung, konfrontiert. Dabei würde ein heutzutage unproblematischer, vom Tierarzt durchgeführter Eingriff diese Problematik zumindest eindämmen: die rechtzeitige Kastration (d.h. die Entfernung der Keimdrüsen, sprich der Hoden bzw. der Eierstöcke) der Katzen i.d.R. spätestens zu Beginn der Geschlechtsreife (ab dem 6. Bis 8. Lebensmonat).

Vorteile einer Kastration:

  • Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass kastrierte Katzen seltener an Gesäugetumoren oder Gebärmutterentzündungen leiden und damit eine höhere Lebenserwartung haben
  • Die Infektionsgefahr (FIV –Katzenaids- und FeLV –Katzenleukose-) beim Deckakt und erbitterte Revierkämpfe mit hoher Verletzungsgefahr werden vermieden
  • Sie werden nicht mehr rollig und unterlassen das übel riechende Markierungsverhalten
  • Sie streunen weniger und werden häuslicher
  • Das Aggressionspotential nimmt ab; sie werden anhänglicher
  • Mögliche Nachteile einer Kastration:
  • Einmaliges Risiko einer Narkose (sehr gering, da Routineeingriff)
  • Neigung zu Übergewicht oder Harnsteinbildung durch Umstellung des Hormonhaushaltes (kann durch gesunde und ausgewogene Ernährung vermieden werden)
  • Unsere Bitte: lassen Sie sich durch den Tierarzt Ihres Vertrauens umfassend beraten und entschließen Sie sich rechtzeitig zu einem entsprechenden Eingriff bei Ihrer Katze!
  • K. Vangerow-Döhner

 

Über einen Eintrag in unser Gästebuch würden wir uns sehr freuen.

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